Am 30. November 2009 besuchte der Präsident des SEBRAE , Paulo Okamotto, zusammen mit seinem Team und einer brasilianischen Delegation der Deutsche Gesellschaft für Technologie und Zusammenarbeit die BASF in Ludwigshafen. Die Gäste waren besonders daran interessiert , wie kleine und mittlere Unternehmen (KMU) am Wachstum eines Großunternehmens wie der BASF SE in ihrer Umgebung partizipieren können. Die BASF wählte als Erfolgsbeispiel die Fasihi GmbH und lud Geschäftsführer Saeid Fasihi zu dem Treffen ein.
(von links nach rechts) Paulo Volker (Analyst, Internationale Abteilung SEBRAE), Paulo Okamotto (Präsident SEBRAE), Saeid Fasihi (Geschäftsführer Fasihi GmbH) und Ulrich Krammenschneider (Büroleiter der GTZ in Brasilien)
Fasihi erläuterte die enge Verzahnung der Erfolgsgeschichte seines Unternehmens mit der BASF: vor 20 Jahren begann er dort als freier Mitarbeiter, vor 10 Jahren mietete er mit den ersten Angestellten einen Büroraum in der BASF an. Seitdem wuchs sein Unternehmen kontinuierlich. Heute haben etwa 20 Fasihi-Mitarbeiter ihren Arbeitsplatz auf dem Werksgelände der BASF, um den direkten Kontakt mit dem Kunden zu halten und optimale Serviceleistungen zu bieten. Insgesamt sind mittlerweile 28 Angestellte bei der Fasihi GmbH beschäftigt, die Geschäftsleitung hat ihren Sitz in der Sternstraße in Ludwigshafen.
Das Fasihi Enterprise Portal®, das seit 2004 entwickelte Flaggschiff des IT-Unternehmens, nutzen täglich 40.000 BASF-Mitarbeiter - ein Beweis für die hohe Qualität der Fasihi Portallösungen - die anstelle der Produkte von Großanbietern wie Microsoft oder IBM eingesetzt werden. Für die Win-Win-Geschäftsbeziehung mit der BASF hob Fasihi mehrere Erfolgsfaktoren hervor, die er gleichermaßen in seinem Unternehmen verankert als auch in den Rahmenbedingungen bei der BASF begründet sieht. Für die BASF spreche die hochwertige IT-Landschaft, zahlreiche innovative Köpfe und ein Management, das innovative Köpfe unterstütze.
Für die Fasihi GmbH nannte Fasihi die hohe Motivation, die starke Lernbereitschaft und die herausragende Kundenorientierung seiner Mitarbeiter. Des Weiteren verwies er auf die Anstrengungen seines Unternehmens bei der Ausbildung junger Menschen.
„ Alle diese Faktoren haben uns auf eine Qualitätsstufe gebracht, die es uns erlaubt, ein eigenes Produkt mit neuester Technologie im Markt anbieten zu können. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir diese Qualität gemeinsam mit der BASF erreicht haben! ", so Saeid Fasihi
SEBRAE
Serviço Brasileiro de Apoio às Micro e Pequenas Empresas
Brasilianischer Beratungs- und Unterstützungsdienst für Kleinst- und Kleinunternehmen
Der SEBRAE wurde 1972 gegründet und ist eine nationale und föderal strukturierte gemeinnützige Organisation zur Förderung von KKMU. Mit einem Jahresbudget von 2,1 Milliarden R$ (ca. 800 Mio Euro) und Präsenz in allen Bundesstaaten, ist der SEBRAE in Brasilien und in Lateinamerika eine einzigartige und einflussreiche vernetzte Institution der Förderung eines nachhaltigen und wettbewerbsfähigen Unternehmertums sowie der Politikformulierung. Der SEBRAE verfolgt seit einiger Zeit strategisch das Ziel, sich mit seinen Ansätzen, Methoden und Politiken auch international aufzustellen.
Paulo Tarciso Okamotto , geboren 1956, ist einer der Gründer der Regierungspartei PT (Partido dos Trabalhadores) und persönlicher Freund des Staatspräsidenten Lula. Sohn eines Gemüsebauers im Landesinnern von São Paulo, arbeitet er seit seinem 7. Lebensjahr. Er betrieb schon eine Bar, einen Kiosk, war Straßen-Verkäufer und Metallarbeiter bei Volkswagen, Schatzmeister der Metallgewerkschaft und Präsident der PT im Bundesstaat São Paulo. 2003 wurde er als Finanz- und Verwaltungschef von SEBRAE nominiert. 2005 wurde er Präsident und in dieser Funktion 2007 wiedergewählt.
GTZ Unser Geschäft ist die internationale Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung. Wir sind weltweit aktiv. Die Deutsche Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit (GTZ) GmbH unterstützt komplexe Reformen und Veränderungsprozesse in Entwicklungs- und Transformationsländern. Alle unsere Aktivitäten zielen darauf ab, die Lebensbedingungen und Perspektiven der Menschen nachhaltig zu verbessern.
(Textauszug GTZ-Homepage) |